An alle aktuellen Teilnehmer*innen des WBK

Absage aller Seminare bis Sommer 2020 aufgrund von Corona

An alle Teilnehmer*innen der Fortbildungsreihe "Grundlagen des Darstellenden Spiels" und des Weiterbildungskurses DS IV - hessenweit

Frankfurt, 16.03.2020

Liebe Kolleg*innen, mit diesem Schreiben sagen wir hiermit - aufgrund der offiziellen Anordnungen des Hessischen Kultusministeriums und der aktuellen Entwicklung der "Corona-Pandemie“ -  alle im Schuljahr 2019/20 noch anstehenden Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen im Bereich Darstellendes Spiel bis zu den Sommerferien 2020 ab! Mit dieser Maßnahme schließen wir uns dem gesellschaftlichen Bemühen an, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Wir müssen Kontakte und damit die potentielle Ansteckungsgefahr soweit es geht vermeiden. Dies gilt vermutlich auch nach dem 20. April 2020. Auch wenn nach den Osterferien Unterricht wieder stattfinden sollte, wird ein regulärer Schulbetrieb sicherlich nicht zu erwarten sein.  Für alle ausgefallenen DS Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen wird es Neuterminierungen im Schuljahr 2020/21 geben und wir werden Sie darüber auf dem Laufenden halten. Bitte lesen Sie dazu regelmäßig Ihre Emails. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und sind sicher, dass wir gute Lösungen finden werden. Bleiben Sie gesund, achten Sie auf sich und andere und unterstützen Sie so die Bewältigung dieser besonderen gesamtgesellschaftlichen Herausforderung!

Viele Grüße
gez. Elke Mai-Schröder und Ruth Kockelmann Gesamtleitung Weiterbildung

Weiterbildungskurs Darstellendes Spiel (WBK)

Eine Vorabinformation von uns: Damit Sie alles Notwendige für eine Bewerbung zur Teilnahme bereits im Vorfeld für sich selbst klären und vor allem mit Ihren Schulleitungen besprechen können, finden Sie im Folgenden eine Übersicht der Inhalte und formalen Bedingungen, die höchstwahrscheinlich so in der offiziellen Ausschreibung im Amtsblatt formuliert werden. Bitte teilen Sie uns gerne bereits im Vorfeld mit, wenn Sie Interesse haben und Unterstützung brauchen, weil sich für Sie beispielsweise Fragen ergeben. 

Wir freuen uns sehr auf einen neuen Weiterbildungskurs, der es wieder 100 Lehrkräften aus allen Schulformen möglich macht, sich für das Fach Darstellendes Spiel umfassend zu qualifizieren. Und wir hoffen, Ihnen hilft diese Information vorab, eine*r dieser 100 zu sein.

Bewerberkreis
Es können sich für die Teilnahme folgende hessische Lehrkräfte oder Lehrkräfte mit einer entsprechenden hessischen Gleichstellung ihrer Lehramtsprüfungen bewerben:
1. Lehrkräfte mit der Befähigung zum Lehramt an Grundschulen, die Darstellendes Spiel in den Klassen 1- 6 unterrichten möchten,
2. Lehrkräfte mit der Befähigung zum Lehramt an Hauptschulen und Realschulen, die ihr erworbenes Lehramt um das Unterrichtsfach Darstellendes Spiel erweitern möchten,
3. Lehrkräfte mit der Befähigung zum Lehramt an Förderschulen, die ihr erworbenes Lehramt um das Unterrichtsfach Darstellendes Spiel erweitern möchten,
4. Lehrkräfte mit der Befähigung zum Lehramt an Gymnasien, die ihr erworbenes Lehramt um das Unterrichtsfach Darstellendes Spiel erweitern möchten,
5. Lehrkräfte mit der Befähigung zum Lehramt an beruflichen Schulen, die ihr erworbenes Lehramt um das Unterrichtsfach Darstellendes Spiel erweitern möchten.

Aufnahme
Bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber werden Auswahlkriterien in folgender Rangfolge zugrunde gelegt:
1. Erfüllung der in der Ausschreibung genannten Kriterien,
2. bei der Zulassung zu dem Weiterbildungskurs sind laut Erlass des Hessischen Kultusministeriums (Az. 860.0096.000-00073 vom 16.11.2010) Lehrkräfte, die unbefristet im hessischen Schuldienst beschäftigt sind, vor anderen Bewerberinnen und Bewerbern zu berücksichtigen,
3. Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung werden bevorzugt berücksichtigt,
4. Aufnahme der Frauenförderung und des regionalen Bezugs bei Bedarf,
5. Auswahl aufgrund des Gesamtwerts gemäß Ziffer 3.2 des Erlasses „Einstellungsverfahren in den hessischen Schuldienst“ (Erlass vom 8. Januar 2016, Az. II.2 – 634.000.004 – 77). Gehen mehr Bewerbungen ein, als Plätze vorhanden sind, wird unter Beteiligung des HPRLL, der Frauenbeauftragten und ggf. der Schwerbehindertenvertretung eine Auswahl getroffen. Der Kurs umfasst für Lehrkräfte mit dem Lehramt an Grundschulen einen Zeitraum von zwei Schulhalbjahren im Schuljahr 2021/22. Die Prüfungsphase findet in dem sich anschließenden Schulhalbjahr statt. Für Lehrkräfte mit dem Lehramt an Hauptschulen und Realschulen, mit dem Lehramt an Förderschulen, dem Lehramt an Gymnasien oder dem Lehramt an beruflichen Schulen einen Zeitraum von vier Schulhalbjahren: 2021/22 und 2022/23.

Abschlussprüfung
Die Erweiterungsprüfung besteht aus einer vierstündigen Klausur und einer einstündigen mündlichen Prüfung. Die Weiterbildungsmaßnahme schließt für Lehrkräfte mit dem Lehramt an Grundschulen mit einem Zertifikat ab. Die Prüfung besteht ebenfalls aus einer vierstündigen Klausur und einer einstündigen mündlichen Prüfung. Lehrkräfte mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung erhalten bei Bedarf behinderungsbedingte Nachteilsausgleiche. Der Kurs enthält Anteile aus den Bereichen:
Einführung: Inhalte und method. Verfahren. Thematischer Akzent: Vom Thema zum Spiel
Didaktik und Methodik des Fachs Darstellendes Spiel in der gym. Oberstufe Inszenierungswerkstatt, exemplarische Projektarbeit
Formen, Genres, Postdramatik, Chor, DS als Methode (Szen. Interpr., soz. Training u.a.) Inszenierungs- und Aufführungsanalyse Theaterprojekt von der Gruppenbildung bis zur Aufführung Unterrichtsbesuche und Besprechungen in einer Regionalgruppe Theorie und Geschichte des Theaters, exemplarisch Zeichensysteme des Theaters Theaterpädagogische Ansätze
Der Kurs beinhaltet folgende Elemente des Eigenstudiums: Literaturarbeit, schriftliche Ausarbeitungen, Erstellung von Arbeitsmaterialien etc. Veranstaltungsformen Der Weiterbildungskurs wird in folgenden Veranstaltungsformen durchgeführt Tagesveranstaltungen, Blockveranstaltungen, halbtägige Regionalgruppentreffen, Eigenstudien Für Lehrkräfte mit dem Lehramt an Grundschulen, Hauptschulen und Realschulen und Förderschulen sind 14 Präsenztage pro Jahr inklusive Praxisanteil festgesetzt. Für Lehrkräfte mit dem Lehramt an Gymnasien sind 19 Präsenztage pro Jahr inklusive Praxisanteil festgesetzt. Weiterhin sind zwei Tage für inklusive Themen einzuplanen

Teilnahmevoraussetzungen
Die Bewerberinnen und Bewerber müssen über folgende grundlegende theaterpädagogische Kompetenzen verfügen: Förderung von Spielfähigkeit bei Lerngruppen grundlegende Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers Grundlagen der Improvisation Nutzung / Gestaltung von Raum und Zeit im Theater grundlegende Verfahren der Figurenarbeit szenisches Spiel: Basiskenntnisse. Diese Kompetenzen haben Sie durch Ihre Teilnahme an der LSH-Fortbildungsreihe bereits erworben und können durch Ihr Zertifikat nachgewiesen werden.
Die Bewerbung zum Kurs ist mit einem dann im Amtsblatt abgedruckten Vordruck unmittelbar an die Lehrkräfteakademie zu senden. Gerne können Sie uns vorab per Email Ihr Interesse an der Weiterbildung mitteilen.
Bitte schicken Sie dann folgende Informationen an die Leitung der Weiterbildung (Elke Mai-Schröder / Schultheater-Studio Frankfurt: schultheater@live.de: Name / Vorname / Schule /  Schulform / Schulort.
Für Beschäftigte des Landes Hessen handelt es sich bei dem Kurs um eine Veranstaltung im überwiegend dienstlichen Interesse. Das dienstliche Interesse ist durch die Schulleitung zu bestätigen (siehe dann im Bewerbungsbogen). Von den Schulleitungen ist sicherzustellen, dass die Lehrkräfte an den Veranstaltungen des Kurses teilnehmen können.
Eine Durchschrift des Bewerbungsbogens ist auf dem Dienstweg an das zuständige Staatliche Schulamt mit dem Vermerk „zum Verbleib“ zu schicken.  Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Lehramtsprüfungen außerhalb Hessens abgelegt haben, müssen eine Bescheinigung über die hessische Gleichstellung ihrer Lehramtsprüfungen beilegen. Sie werden aufgefordert werden, außerdem Zeugniskopien der Bewerbung beizulegen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer keine Pflichtstundenermäßigung erhalten. dass kein Anrecht auf das Nachholen von Veranstaltungen besteht. dass die Zulassung zur Abschlussprüfung nur möglich ist, wenn am Ende des Kurses eine erfolgreiche Teilnahme bescheinigt werden kann. Das setzt voraus, dass regelmäßig an den Veranstaltungen der Weiterbildung teilgenommen wurde und die geforderten Kompetenznach-weise erbracht wurden. Lehrkräfte, die an der Weiterbildung teilnehmen, müssen im Rahmen ihrer Unterrichtsverpflichtung auch in Darstellendem Spiel eingesetzt werden. Die Gebühr für die Zulassung zur Abschlussprüfung für erweiternde Studien beträgt 270 Euro. Weiterhin sind 200 Euro an den Landesverband Schultheater in Hessen zu entrichten. Die Kosten sind nicht rückerstattungsfähig. Soviel an Eckdaten und Informationen, wie sie uns zurzeit vorliegen. Die Ausschreibung, die im Amtsblatt veröffentlicht wird, enthält die rechtsgültigen Aussagen, die sich möglicherweise geringfügig unterscheiden können.

Gut zu wissen

Lehrer*innen qualifizieren: Mit dem Abschluss der FOBI bietet das Land Hessen auf unsere Iniative hin und unter unserer Trägerschaft Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte an. Nach dem Abschluss mit einer Erweiterungsprüfung erwerben die Teilnehmer*innen die zusätzliche Fakultas im Fach "Darstellendes Spiel".