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Protokollvorlagen

Damit ihr bei den Präsentationen nicht den Überblick verliert, gibt es hier die Präsentationsfolien als Protokollvorlage. Alle Dateien liegen als pdf vor und ihr könnt sie speichern und parallel auf dem Computer anzeigen oder auch ausdrucken.

Projektunterricht

„Didaktik der Unterrichtsreihe – Theater als Projektunterricht “

Projektunterricht geht davon aus, dass Schülerinnen und Schüler im Verlauf der Arbeit an einem ganz konkreten Produkt nachhaltiger lernen. Ganz konkret heißt das: Im Mittelpunkt steht nicht das Wissen, sondern das Können. Und dieses Können beweisen sie, wenn sie am Ende des Projekts vor ein Publikum treten. Diese Produktorientierung ist auch in den Lehrplänen zum Fach verankert. Deshalb ist das Konzept des Projektunterrichts sehr gut geeignet, die verschiedenen Prozesse im Probenverlauf, aber insbesondere die Aufgabe der Spielleitung zu beschreiben.

Projektmanagement

Von der Themenfindung zu diversen Aufführungsformaten

Ein neues Schuljahr steht an - wie finde ich gemeinsam mit meiner Gruppe ein interessantes und passendes Thema sowie ein geeignetes Spielformat – auch in besonderen Zeiten. Wie werden die Ergebnisse des Projekts am Ende präsentiert? Welche Arten von Aufführungen gibt es und wie bereite ich den Weg dorthin vor. Was gibt es zu beachten und rechtzeitig zu planen. Dabei geht es sowohl um klassische Formate als auch um digitale Möglichkeiten. Zur Veranschaulichung gibt es verschiedene Beispiele aus dem Schultheater und von professionellen Theatern. Außerdem gibt es Hinweise für Recherchemöglichkeiten.

„Aufgabenstellungen“ oder „Macht mal was zu Kafka.“

Innerhalb des Probenverlaufs kommt den Aufgabenstellungen eine besondere Bedeutung zu. Sie strukturieren den gesamten Prozess und sind entscheidend für die Motivation und Identifikation der Spielenden. Die Herausforderung an die Spielleitung besteht darin, den richtigen Rahmen zu setzen, innerhalb dessen sich Kreativität entfalten kann. Dabei gibt es entsprechend der vielfältigen Anforderungen in einem Theaterprojekt unterschiedlichste Kategorien von Aufgabenstellungen. Und bestenfalls wird in einem kollektiven Arbeitsprozess auch nicht allein die Spielleitung Aufträge formulieren, sondern die Gruppe selbst. Und dann hängt an jeder Aufgabenstellung auch noch ein Erwartungshorizont … 

Klausuren und spielpraktische Prüfungen in der Sek II

Wie in jedem Fach der Sekundarstufe II werden auch im Fach Darstellendes Spiel Klausuren geschrieben. Aber für einen projektorientierten DS-Unterricht, der vor allem von seiner Praxis lebt, wirken schriftliche Leistungsnachweise zunächst störend. Das muss aber nicht sein! Denn Klausuren lassen sich so konzipieren, dass sie nicht nur in der Projektarbeit integriert sind, sondern sogar die eigene Inszenierung voranbringen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Klausuren durch spielpraktische Prüfungen zu ersetzen. Hier wenden die Schülerinnen und Schüler ihre im Unterricht erworbenen Kompetenzen in einem neuen Zusammenhang so an, dass ihre Ergebnisse für die eigene Inszenierung des Kurses genutzt werden können.

Bewertung - Mitarbeit - Feedback

Das Fach „Darstellendes Spiel“ unterscheidet sich im Wesentlichen von allen anderen Fächern, was das Bewerten und Benoten der Mitarbeit der Schüler und Schülerinnen angeht. Dies hängt u.a. damit zusammen, dass sie die Mittel ihrer künstlerischen Tätigkeit nur bedingt objektivieren können und somit als Darsteller Mittel ihrer eigenen Gestaltung bleiben. Außerdem erfolgt die Leistungsbeurteilung in der Regel im Rahmen der Projektarbeit bzw. einer Inszenierung, was dazu führen kann, dass die Beurteilung als eine Bewertung ihrer eigenen Person verstanden wird. Daraus resultiert, dass die Benotung auf sachlichen und vor allem sehr transparenten Kriterien basieren muss.

Von Vorgaben und Zielen: Curricula und Abitur

In dem Seminarinput geht es um unsere curricularen Vorgaben und die Möglichkeiten, die uns die schulrechtlichen Vorgaben für die künstlerische Arbeit und die Abiturprüfungen geben. Nach einer Einführung in diese Rahmenvorgaben und einem kleinen Einblick in konkrete Prüfungsbeispiele stellt sich den Teilnehmenden die Frage, wie kann mir die Arbeit mit dem KCGO so gelingen, dass es die künstlerische und fachpraktische Arbeit im Projekt stärkt und stützt und bereichert? Welchen Zusammenhang zu den möglichen Prüfungen kann ich schon jetzt einplanen und wie können meine möglichen Abiturprüfungen aussehen und: wie kann ich meine Schüler*innen gut beraten und vorbereiten?